Die gespenstische Netz-Propaganda der Islamisten
quelle NDR Zapp 18.5.2011 Der Dschihad, der Heilige Krieg, ist schon lange im Internet angekommen. Radikale Islamisten nutzen das Netz mit all seinen Möglichkeiten als Plattform für ihre Botschaften, auch um neue Attentäter mit maßgeschneiderter Propaganda für verschiedene Zielgruppen zu rekrutieren. Es gibt nicht nur brutale Videos oder Bombenbauanleitungen im Netz, sondern auch Webseiten für Frauen und Kinder. Islamistische Produktionsfirmen nutzen die Ästhetik westlicher Spielfilme, um Kämpfer und Selbstmordattentäter als Helden zu präsentieren, beispielsweise das Studio Jundullah mit einem Film namens “Soldaten Allahs, Teil 2″. Musik, Dramaturgie, Schnitt – für die Produktion einiger Videos im Netz wird anscheinend viel Aufwand betrieben. Aufwendig sind auch die Angebote im Internet für die Familien der Kämpfer. In Videos wird für die Familienfreundlichkeit eines Camps geworben, auch in Deutsch: Es gebe Schulen und Ärzte. Man solle den Dschihad leben “mit der gesamten Familie”. Und so gibt es auch spezielle Webseiten für Kinder mit Geschichten ohne gute Fee, dafür mit einem Kämpfer und seiner Kalaschnikow. Das Leben mit einem islamistischen Kämpfer wird in Hochglanz-Zeitschriften für Frauen, die kostenlos im Internet vertrieben werden, angepriesen. So schwärmen Autoren von der “Heirat mit dem Kämpfer”. Im Netz werden die Islamisten aber auch konkret. In arabischen Foren schmieden sie Anschlagspläne, zuletzt für ein angebliches Attentat in Spanien. In einem Forum …
Video Bewertung: 4 / 5
In einer Livestream-Lesung am Montag, 6. September 2010, ab 19 Uhr las Alex Rühle aus seinem ‘Tagebuch’ vor und beantwortete eure Fragen. Wie oft checkt Ihr eure Mails? Stündlich? Auf alle Fälle täglich? Werdet Ihr zittrig, wenn das Smartphone mal länger keinen Internetempfang hat? Ja? Dann ‘geht es euch so’, wie es dem Journalisten und Autor Alex Rühle bis vor kurzem ging. Er war internetsüchtig! Abends legte er seinen Blackberry auf den Schuhschrank, nur um vor dem Schlafengehen noch schnell seine Mails lesen zu können, und: kein Urlaub ohne Handy! Am 1. Dezember 2009 war aber Schluß, den an diesem Tag änderte sich alles: Alex Rühle beschließt ein halbes Jahr lang offline zu gehen. Er gab seinen Blackberry ab, ließ das Internet abstellen und verwendete wieder Briefe, Faxe und Telefonzellen. Über seine Erfahrungen mit der ‘Offline-Welt’ schrieb der Journalist Tagebuch, sein so genanntes ‘Entzugstagebuch’ mit dem Titel ‘Ohne Netz: Mein halbes Jahr offline’. Dieses wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten. Alex Rühle bei LovelyBooks.de: www.lovelybooks.de *** Keine Livestream-Lesung mehr verpassen? Hier findet Ihr eine Übersicht aller LovelyBooks Livestream-Lesungen: www.lovelybooks.de LovelyBooks.de ist die führende Literaturcommunity im deutschsprachigen Raum. Hier diskutieren Leser und Autoren, tauschen einander Lesetipps aus, schreiben Rezensionen und finden neue Buchempfehlungen. www.lovelybooks.de






